Unsere Verpackungs-Philosophie

Oder: Warum wir unsere Misos in Plastikbeutel verpacken

In Zeiten des Klimawandels ist es unsere oberste Priorität, unseren Verpackungskreislauf und die Waren- und Rohstoffwege so umweltfreundlich wie möglich zu gestalten.

Da die Produkte zum Großteil versandt werden, würde als Alternative zu Kunststoffbeutel nur ein Einweg-Glassystem in Frage kommen.

Hier kommen daher ein paar Fakten, warum wir uns bei Verpackungen für unsere Misos für Kunststoff entschieden haben:

Fakt 1: Der ökologische Fußabdruck des Einweg-Glases

Einwegglasbehälter schneiden in der Ökobilanz lt. Greenpeace am schlechtesten ab.

Glas benötigt einen sehr hohen Energieaufwand in der Herstellung, braucht mehr Platz beim Versand und hat, schlussendlich wenn es wieder eingeschmolzen wird, erneut einen sehr hohen Energiebedarf.

Klar, es besteht keine Gefahr, dass es in der Natur so hässlich liegen bleibt wie Kunststoffverpackungen, allerdings steuert es erheblich mehr zum CO2 Ausstoß bei, als die leichteren Verpackungsgenossen. (1)

Zusätzlich zum Glas würde dann noch ein Alu oder Kunststoffdeckel mit Kunststoffbeschichtung dazukommen, der ebenfalls Einweg ist und Energie benötigt…

In Summe haben wir also bei Gläser einen wesentlich höheren Energieaufwand als bei einem Kunststoffbeutel, und damit auch einen bedeutend höheren CO2-Ausstoss.

Fakt 2: Das Gewicht und der Platzbedarf beim Versand

Wenn die Misos auf die Reise gehen, heißen Plastikbeutel weniger Platzaufwand, und auch weniger Gewicht. Man kann mehr Produkte in kleinerem Volumen versenden, und durch das geringere Gewicht fällt auch weniger CO2-Ausstoss an.

Das trifft nicht nur dann zu wenn wir die Produkte an euch versenden, auch wenn wir uns die Verpackungen kaufen macht es einen deutlichen Unterschied. Wenn wir Gläser kaufen, kommen mit dem LKW richtig schwere Lieferungen. Wenn wir Plastikbeutel für das selbe Verpackungsvolumen kaufen, kommt der Briefträger.

Fakt 3: Die Haltbarkeit

Misos werden häufig in kleinen Mengen konsumiert. Manchmal bleiben sie dann vielleicht ein paar Wochen im Kühlschrank. Wenn Sauerstoff an die Oberfläche kommt, steigt das Risiko, dass das Miso anfängt zu schimmeln und es muss entsorgt werden. Wäre doch schade darum!

Wird beim Beutel ein Eck abgeschnitten und eine kleine “Wurst” herausgedrückt, kann kein Sauerstoff eindringen und das Miso bleibt im Kühlschrank so gut wie ewig haltbar.

Im Glas hingegen hat das Miso eine relativ große Oberfläche, die bei jeder Öffnung mit Sauerstoff und evtl. anderen Stoffen durch Löffelentnahme in Verbindung kommt.

Squeeze-It: Schaut nicht gut aus, ist aber praktisch in der Anwendung und sinnvoll für die Haltbarkeit!

Quellen:

(1) https://www.greenpeace.org/austria/Global/austria/marktcheck/uploads/media/getraenkeverpackungen_umweltberatung_01.pdf

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